TV-Debatten zur Europawahl 2024

Seit der Europawahl 2014 treten Spitzenkandidierende für die jeweiligen europäischen Parteienfamilien an. So stehen sich auch bei der Europawahl 2024 die aktuellen Spitzenkandidat:innen gegenüber.

Es gibt bei der Europawahl keine Direktwahl für das Amt der EU-Kommissionspräsidentschaft. Bei der vergangenen Europawahl wurde heiß diskutiert, ob das Amt durch den Spitzenkandidierenden der stärksten Fraktion im Europaparlament besetzt werden sollte bwz. müsste. Letztendlich wurde bei der Europawahl 2019 Ursula von der Leyen zur Kommissionspräsidentin ernannt, ohne bei der Europawahl als Spitzenkandidatin angetreten zu sein.

Dank der Spitzenkandidierenden wird das „abstrakte" Europäische Parlament mit Gesichtern verknüpft. Es bietet sich daher an - wie bei Europawahlen sowie auch Landtags- und Bundestagswahlen üblich - TV-Duelle mit den Anwärterinnen und Anwärtern auf das Amt durchzuführen.

ARD Wahlarena am 7. Juni 2024

im Studiopark in Erfurt

Drei Tage vor der Wahl stellten sich folgende Spitzenkandidatinnen und -kandidaten der deutschen Parteien den Fragen des Publikums:

Daniel Caspary (CDU)
Manfred Weber (CSU)
Katarina Barley (SPD)
Terry Reintke (B90/Grüne)
René Aust (AfD)
Agnes Strack-Zimmermann (FDP)
Carola Rackete (Die Linke)
Fabio de Masi (BSW)

Zuschauer:innen konnten sich mit ihren Fragen an die Spitzenkandidierenden bei der ARD bewerben und waren live vor Ort mit dabei.

 

EU-Spitzenkandidierenden-Debatte am 29. April 2024

im niederländischen Maastricht

Die erste Spitzenkandidaten-Debatte zur Europawahl 2024 bot die Gelegenheit, herauszufinden, welche Positionen die Spitzenkandidatinnen und Spitzenkandidaten zu einer Reihe von Themen vertreten. So setzten sich die Kandidierenden unter anderem über den Green Deal, den Krieg zwischen Israel und der Hamas, Migration und künstliche Intelligenz auseinander. Teilnehmende an der Debatte waren: Ursula von der Leyen (Europäische Volkspartei), Nicolas Schmit (Partei der Europäischen Sozialisten), Marie-Agnes Strack-Zimmermann (Allianz der Liberalen und Demokraten für Europa), Bas Eickhout (Europäische Grüne Partei), Anders Vistisen (Partei Identität und Demokratie), Walter Baier (Partei der Europäischen Linken), Maylis Roßberg (Freie Europäische Allianz) und Valeriu Ghilețchi (Europäische Christliche Politische Bewegung).,

Debatte der EU-Spitzenkandidierenden in den Medien:

  • euronews: EU-Spitzenkandidaten: 3 wichtige Momente der ersten Debatte in Maastricht
  • ZDF: Von der Leyen stellt sich Herausforderern
  • Tagesschau: Elefantenrunde in Maastricht
  • ARD/Deutschlandfunk: Debatte EU-Spitzenkandidaten – Alle gegen Ursula von der Leyen
  • Guardian News: First debate of EU commission presidential candidates in Maastricht (Live-Übertragung)

 

EU-Spitzenkandidierenden-Debatte am 23. Mai 2024

im Plenarsaal des Europäischen Parlaments in Brüssel

Bei der Eurovisions-Debatte am 23. Mai 2024 kamen abermals Spitzenkandidierende der Fraktionen des EU-Parlaments zum Schlagabtausch zusammen. Die Debatte wurde live übertragen.

Zuschauer:innen aus insgesamt sieben EU-Mitgliedsländern hatten die Möglichkeit, Fragen zu stellen. Insgesamt standen sieben Themenschwerpunkte zur Debatte: Wirtschaft und Arbeitsplätze, Verteidigung und Sicherheit, Klima und Umwelt, Demokratie und Führungsqualitäten, Migration und Grenzen, Innovation und Technologie.

Folgende EU-Spitzenkandidat:innen nahmen teil:

- Walter Baier (Österreich, Europäische Linke)

- Sandro Gozi (Italien, Renew Europe Now)

- Ursula von der Leyen (Deutschland, Europäische Volkspartei)

- Terry Reintke (Deutschland, Europäische Grüne)

- Nicolas Schmit (Luxemburg, Sozialdemokratische Partei Europas)

Debatte der EU-Spitzenkandidierenden in den Medien:

  • Tagesschau: TV-Debatte mit Leerstellen
  • ZDF: Kritik an von der Leyens Rechtsaußen-Haltung
  • Deutschlandfunk: Kritik an von der Leyen wegen Haltung zu rechten Parteien

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